Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso

Veröffentlicht auf von Sebastien Vogt

03.02.2015

Im Hostel konnte ich leider noch nicht ins Zimmer, deshalb gammelte ich total übermüdet auf einem Sofa rum. Da ich kurz vorm Einschlafen war, machte ich mich auf die Socken und erkundete die nähere Umgebung. Irgendwann konnte ich aber nicht mehr, lief zurück ins Hostel und machte dann einen mehrstündigen Mittagsschlaf. Nach meinem Dornröschenschlaf machte ich nicht mehr viel.

04.02.2015

Heute war es an der Zeit mein Spanisch unter Beweis zu stellen. Die erste Herausforderung wartete beim Frisör auf mich. Ach ja, hier merkte ich schnell, dass ich noch eine Menge lernen muss! Aber dennoch konnten wir eine kleine (nennen wir es mal) Konversation führen. Mit dem Ergebnis war ich zufrieden und nun ging es direkt weiter in die Wäscherei (ich muss noch eine Menge lernen!!). Nach der Pflicht kam nun die Kür - es ging zum ersten Touriplatz, dem Cerro Santa Lucia. Der Cerro Santa Lucía ist ein kleiner, 69 Meter hoher Hügel und Park. Hier wurde 1541 das heutige Santiago de Chile gegründet. Nachdem ich die paar Stufen erklommen hatte, durfte ich die Sicht über die Häuser Santiagos genießen. Im Hintergrund konnte man die Anden sehen, wenn sie nicht vom Smog verdeckt wurden.

Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso
Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso
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Nun ging es weiter durch die Fußgängerzone bis zur Plaza de Armas, welche das Herz und die Seele Santiagos ist. Der Platz ist von mehreren historischen Gebäuden umgeben.

Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso
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In der Fußgängerzone verweilte ich eine Zeit lang und hörte einer Gruppe zu, die auf ihren Geigen klassische Musik zum Besten gab. Danach ging es wieder zurück ins Hostel.

05.02.2015

So ganz habe ich die Zeitumstellung noch nicht verkraftet, denn schlafen kann ich hier im Moment wirklich viel. Aber irgendwann war ich dann doch auf den Beinen und fuhr mit Wiebke und Johanna (beide aus Deutschland) zu einem Outdoorladen. Hier kaufte ich mir neue Wanderschuhe, denn die alten waren mir eindeutig zu klein. Nach der Tageswanderung in Neuseeland habe ich nämlich Blutergüsse unter den Fussnägeln beider großer Zehen bekommen. Eine Regenjacke gönnte ich mir auch noch, denn in Patagonien werde ich wohl öfter auf sie zurück greifen müssen. Weiter gings in einen riesigen Supermarkt, den die beiden Mädels empfohlen bekommen haben. Da er unter deutscher Führung ist, kann man hier viele deutsche Produkte finden. Ich schlug direkt beim Laugengebäck zu und freute mich wie ein kleines Kind darüber.. Zurück im Hostel saßen wir noch mit Daniel und Tanja (natürlich auch aus Deutschland) zusammen.

06.02.2015

Früh um vier Uhr klingelte mein Wecker und riss mich aus dem Schlaf. Heute gings nämlich auf die Osterinsel! Um 13 Uhr betrat ich schließlich die Insel, wurde von meinem Hostel am Flughafen abgeholt und bezog das Mädelszimmer. Äh Moment mal, Mädelszimmer??? Ja, da die Besitzer scheinbar den Überblick über die vielen Buchungen verloren haben, war nur noch hier ein Bett frei. (Dass ich das Bett schon vor Monaten gebucht habe war wohl egal). Aber gut, die Mädels (naja eigentlich waren es zwei ältere Damen, eine Chilenin die ich nicht wirklich zu Gesicht bekam und Maddalena aus Italien die aber in Berlin lebt) waren damit einverstanden und ganz nett. Da ich ja noch Zeit hatte, ging es wie immer in einer neuen Stadt erstmal auf Erkundungstour. Auf der Osterinsel gibt es nur eine Stadt - Hanga Roa - die mit rund 6000 Einwohnern sehr überschaubar ist. Im Hafen schaute ich mir ein Bootsrennen an, da zurzeit auf der Insel das traditionelle Tapati-Fest gefeiert wird.

Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso

Dabei geht es darum, die neue „Reina Rapa Nui“, die Osterinsel Königin, zu krönen. Dazu müssen die Kandidatinnen verschiedene Wettkämpfe austragen, bei denen es die unterschiedlichsten Disziplinen von Tanzen über Singen bis hin zu Bananenschlitten-Rutschen und Körperbemalung zu gewinnen gilt. Dabei erhalten sie Unterstützung von erfahrenen Athleten und Experten, deren Stammeszugehörigkeit bestimmt, welcher Kandidatin sie helfen. Als Abschluss der zwei Wochen dauernden Festlichkeiten finden ein Straßenumzug und die Krönung der Siegerin statt. Zugegeben, spannend fand ich das Bootsrennen nicht, aber es wird die nächsten Tage noch andere Wettkämpfe stattfinden. Zurück im Hostel kochte ich in der kleinen Hostelküche ein einfaches Abendessen - billig waren die Zutaten nicht, denn die Preise hier auf der Insel haben es in sich!

07.02.2015

Mal wieder schaffte ich es nicht wirklich früh aus den Federn - hab ich mich etwa schon den Südamerikanern angepasst?? -, quälte mich dann aber doch um zehn raus. Ich quatschte kurz mit Maddalena und ehe ich mich versah war ich mit ihr schon unterwegs. Sie überzeugte mich von ihrem Plan per Anhalter die Insel zu erkunden. Wir machten uns also zu Fuß auf den Weg und wenig später hielten wir zum ersten Mal den Daumen gekonnt in die Luft. Es dauerte auch nicht wirklich lange und schwuppdiwupps saßen wir auf der Ladefläche eines alten, klapprigen Pickups der einem alten Ehepaar gehörte. Yeah, so kann es weitergehen!

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Irgendwann hielten wir wieder an, da das Ehepaar in eine andere Richtung weiter fuhr. Also ging es wieder zu Fuß weiter. Nach ein paar Minuten kamen wir mit einem Motorradfahrer ins Gespräch, der gerade von einem Feldweg auf die Straße bog. Er konnte uns natürlich nicht mitnehmen, zeigte uns aber ein Grundstück auf dem verschiedene Kunsthandwerke zu sehen waren. Die hier arbeitenden Jungs schnitzen verschiedene Figuren und Boote für das hier stattfindende Festival. Echt interessant!

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Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso

Nachdem wir die Schnitzereien bewundert haben ging es zurück auf die Straße und die nächsten freundlichen Einheimischen fuhren uns schon bald zu unserem ersten eigentlichen Ziel: Anakena. Weißer Sand, Wasser und Palmen prägen den Traumstrand von Anakena, der an zwei archäologische Stätten grenzt. Wow, hier sah ich zum ersten Mal die berühmten Moai, die meist auf einer Steinplattform (Ahu) aufgereiht stehen. Trotz umfangreicher Forschungen ist der eigentliche Zweck der Statuen und die genaue Zeit ihrer Errichtung immer noch umstritten. Man geht heute davon aus, dass die Moai berühmte Häuptlinge (ariki) oder allseits verehrte Ahnen darstellen, die als Bindeglied zwischen diesseitiger und jenseitiger Welt fungierten.

Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso
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Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso

Ein drittes Auto nahm uns abermals ein gutes Stück mit und nachdem wir "rausgeschmissen" wurden, wanderten wir bis zur nächsten archäologischen Stätte: Ahu Tongariki. Hier standen sogar noch mehr Moai! Wenn man sich die Figuren ansieht und bedenkt, welch Arbeit dahinter steckt, verschlägt es einem schon den Atem.

Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso
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Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso
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Nicht weit entfernt befindet sich der erloschene Vulkan Rano Raraku. Hier hat man die Statuen aus dem Hang geschlagen und einige Moai wurden gar nicht fertiggestellt, sodass sie noch immer im Hang liegen (siehe letztes Bild).

Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso
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Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso
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Einen weiteren tollen Blick bekamen wir geboten, als wir den Krater bestiegen. Der schilfige Kratersee wird von einem Amphitheater aus stattlichen Köpfen umgeben und die allgegenwärtigen wilden Pferde ergänzen schließlich die Szenerie.

Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso
Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso
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Alle Sehenswürdigkeiten die wir uns an diesem Tag ansehen wollten haben wir auch tatsächlich besichtigen können. Jetzt galt es nur noch ein letztes Mal ein Auto anzuhalten. Wir waren nicht wirklich optimistisch, da um diese Uhrzeit nicht mehr viele Autos unterwegs waren. Aber siehe da, es dauerte wieder nicht lange und wir saßen diesmal in einem Auto von zwei auf Tahiti lebenden Franzosen, die hier einen Dokumentarfilm drehen. Sie brachten uns sogar bis zu unserem Hostel. Also ich muss sagen, das Trampen war echt ne super Idee, aber keine Angst, in Südamerika werde ich mich nicht auf diese Art und Weise fortbewegen. Die Osterinsel war da wirklich eine Ausnahme. Da ja zurzeit das Festival Tapati stattfindet, gingen wir abends in die Stadt um uns die verschiedenen Showeinlagen anzusehen. Zunächst spielte eine Band und anschießend wurde getanzt. Als jedoch ein Akkordeonspieler anfing zu spielen, verließen wir das Festgelände und zogen weiter in eine Bar. Hier stießen wir um zwölf Uhr auf meinen Geburtstag an und gingen schließlich nach einem langen, anstrengenden aber schönen Tag schlafen.

Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso

08.02.2015

So, heute war also mein Geburtstag! Maddalena konnte leider nicht meinen Geburtstag mit mir verbringen, da sie wieder nach Santiago fliegen musste. Ich ging nach dem späten Frühstück in die Stadt und wollte mir hier für meinen Tag ein Quad ausleihen. Puh, ich hatte wirklich Glück, denn der Verleih hatte nur noch eins vor Ort! Da ich Geburtstag hatte durfte ich das Quad sogar zwei Stunden länger benutzen, sprich 26 Stunden! Nach einer kurzen Einweisung konnte es auch schon losgehen. Heute nahm ich mir den Westen der Insel vor, im Norden bzw. Osten war ich ja gestern schon unterwegs. Während einige Straßen sehr gut in Schuss gehalten werden, gibt es auch mehrere Straßen, die mit einem normalen Auto nicht befahrbar sind. Aber mit einem Quad stellte die unasphaltierte, huckelige Piste, die aus zahlreichen Steinen und Schlaglöchern bestand, kein Problem dar. Man konnte zwar nicht mit Vollgas durchheizen, dafür machte es aber jede Menge Spaß durchgeschüttelt zu werden.

Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso
Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso
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Meinen ersten Stopp machte ich bei dem Zeremonienkomplex Ahu Tahai. Die meisten der Moai sind leider sehr in Mitleidenschaft geraten. Jedoch wurden drei der Figuren restauriert.

Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso
Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso

Schön durchgerüttelt kam ich wenig später bei Ana Kakenga an. Ich wusste nur, dass es hier zwei Fenster geben soll, aber wie das genau aussehen soll wusste ich nicht. Ich lief einfach mal zur die Klippe und dachte, dass es sich vielleicht um die Felsen hier im Wasser handeln wird.

Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso

Auf dem Rückweg lief ich durch Zufall an diesem kleinen Loch in der Erde vorbei:

Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso

Klar, da musste ich auch noch rein und schauen was sich dort verbirgt. Der Anfang war recht schmal, aber wenige Meter später gaben die Wände genug Platz frei sodass man aufrecht laufen konnte. Stück für Stück ging es voran, das Handy leuchtete mir den Weg. Ja und dann wurde mir auch klar, was es mit den zwei Fenstern auf sich hatte! Die kleine Höhle hatte zwei Ausgänge, die sich jeweils an der Klippe direkt über dem Meer befanden.

Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso
Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso

Was sich hinter Ana Te Pahu verbirgt wurde mir erst klar, als ich schon mittendrin war. Ich hatte ja nur einen Plan der Insel dabei und ging davon aus, dass ich hier noch mehr Moai sehen würde. Aber hinter Ana Te Pahu steckte die sogenannte Bananenhöhle. Sie ist mit 91 Metern relativ groß und an zwei Seiten geöffnet, weil die Decke eingestürzt ist. Den Namen verdankt die Höhle der im vorderen Bereich angepflanzten Bananenstauden. Wieder einmal musste das Handy mir den rutschigen Weg durch die Dunkelheit leuchten. Zum Glück war ich hier wieder alleine, sodass der Gang durch die Höhle wieder etwas spannender war. Zum Schluss musste ich über einen Steinhaufen nach Draußen klettern.

Nach einer kurzen Fahrt hielt ich bei den sieben Moai des Ahu Akivi. Das ganz Besondere an dieser Stätte ist die Ausrichtung der Figuren. Alle Figuren auf der Insel blicken nämlich ins Landesinnere. Diese Moai sind jedoch zum Meer hin ausgerichtet und damit einzigartig. Gleichzeitig wachen sie aber auch über ein Dorf - und zur Sonnwende starren sie genau in die untergehende Sonne hinein.

Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso

Am Abend fuhr ich nochmals zum Komplex Ahu Tahai. Hier wartete ich mit vielen anderen Touris auf den Sonnenuntergang.

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Den Tag ließ ich dann mit Tanja und Daniel (hatte ich ja im Hostel in Santiago kennen gelernt) bei einem Fläschchen Wein ausklingen.

09.02.2015

Ach wie toll dass ich noch das Quad zur Verfügung habe. So konnte ich früh am Morgen (ja ich stand zur Abwechslung mal wieder früh auf) nach Ahu Tongariki fahren um mir dort den Sonnenaufgang anzusehen. Unterwegs sah ich plötzlich ein anderes Quad an der Seite stehen und der Fahrer versuchte es verzweifelt wieder zum Laufen zu bringen. Mit dem Quad konnte ich ihm ja nicht so wirklich helfen, aber da ich ja so nett bin hab ich ihn einfach mitgenommen. Und da er zufälligerweise Franzose war, konnte ich mich auch noch mit ihm unterhalten. So fuhren wir also in der Dunkelheit an der Küste entlang und ich versuchte stets den Straßenverlauf zu folgen, da wir ansonsten schön ins Meer gestürzt wären. Rechtzeitig kamen wir am Tempelkomplex an und suchten uns ein geeignetes Plätzchen um ein schönes Foto schießen zu können. Die ganzen Touris die sich dann immer direkt vor die Figuren begeben, machten es einem nicht gerade einfach ein schönes Bild nur von den Moais machen zu können.

Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso

Da ich das Quad erst um 15 Uhr zurückgeben musste, hatte ich ja noch viel Zeit um abermals die Insel unsicher zu machen. So düste ich wieder über die Buckelstraße und machte einen weiteren Stopp bei Ahu Akivi. Von hier aus kann man auf den erloschenen Vulkan Maunga Terevaka wandern. Ich habe zunächst natürlich den falschen Weg genommen und fand mich später mitten auf Feldern und Wäldern wieder. Ich hatte ja noch die Hoffnung, dass ich den eigentlichen Weg auch von hier aus noch finden werde, doch irgendwann musste ich dann doch umkehren. Am Ausgangspunkt fand ich dann schließlich doch noch den richtigen Weg und machte mich abermals auf, die 507 Höhenmeter hinter mich zu bringen. Den Vulkan als solchen habe ich nicht wirklich erkannt, zumindest ist kein richtiger Krater erkennbar gewesen. Aber die Aussicht von hier oben war doch ganz nett.

Santiago, Rapa Nui (Osterinsel) y Valparaíso
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Wieder am Quad angekommen hätte ich direkt zur Quadvermietung zurückfahren können, aber da ich noch gut in der Zeit war, entschied ich mich dazu, nochmals die Insel zu umrunden. So heizte ich also eine letzte Runde um die Osterinsel und verabschiedete mich von den unzähligen Moais. Am Abend wollte ich mich eigentlich mit Olivier (dem aufgegabelten Franzosen) auf dem Festival treffen. Doch er erschien leider nicht bzw. sagte mir später er habe mich nicht gefunden. Wie auch immer, ich habe mir die verschiedenen Tänze angesehen und dabei (mal wieder) leckere Empanadas gegessen.

10.02.2015

Schade, heute musste ich wieder ins Flugzeug steigen um zurück nach Santiago zu fliegen. Auch wenn die Osterinsel nicht der billigste Reiseort war, es hat sich definitiv gelohnt hierher zu kommen. In Santiago habe ich mir ein anderes Hostel gesucht und kam dort am späten Abend an.

11.02.2015

Ich habe mir hier im Hostel mal ein Einzelzimmer gegönnt - nach dem Schreck im Mädelszimmer wohl auch verständlich.. Da ich den Cerro San Cristobal beim letzten Aufenthalt noch nicht besichtigt hatte, stand dieser nun heute auf dem Programm. Dieser 870 m hohe Berg überragt Santiago und bietet einen tollen Blick auf die Stadt. Zum Glück kann man mit der Seilbahn nach oben fahren, zu Fuß wäre es bei der Hitze echt anstrengend geworden.

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12.02.2015

Ha, mein Spanisch langt schon mal um mir ein Busticket zu kaufen. Das ist doch schon mal was.. Es ging heute nämlich weiter nach Valparaíso. Diese Stadt würde vielen von euch bestimmt auch sehr gefallen, denn diese Stadt ist eine einzige Sehenswürdigkeit. Zum Charme der Stadt trägt die malerisch verblasste Schönheit der chaotischen cerros (Hügel) bei: Das dortige Gewirr aus steilen, verwinkelten Straßen, Gassen und Treppen wird von vielen verfallenen Villen gesäumt. Aber bevor ich den Genuss dieses Gewirrs kommen konnte, musste ich zunächst mal zu meinem Hostel gelangen. Mit Sack und Pack lief ich also durch die Stadt und kam gut durchgeschwitzt am Hostel (welches natürlich auf einem Hügel liegt) an.

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13.02.2015

Am Vormittag schloss ich mich einer ganz besonderen, kostenlosen Stadtführung an. Unser Guide zeigte uns die Stadt aus der Sicht eines Graffitisprayers. Er führte uns durch schmale Gassen und zeigte uns viele unterschiedliche Graffitis die natürlich meist auch eine bestimmte Bedeutung haben.

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Agnes 02/17/2015 19:02

Hallo Sebi, es ist immer wieder faszinierend, mit wie tollen Fotos du uns an deiner Reise teilnehmen lässt. Alles Gute weiterhin. Agnes

Sebastien Vogt 02/20/2015 22:21

Und ich glaube da kommen noch so einige schöne Fotos dazu...

André 02/17/2015 15:52

Nachträglich alles Gute Säbi!

Maman 02/16/2015 15:35

j'ai vu un reportage sur les fêtes de Tapati il y a juste 3 jours et je me suis demandé à quelle époque de l'année elles avaient lieu. Maintenant je le sais!! Que de beaux paysages! Pour une fois je ne dis pas ma phrase standard: "La Bretagne les vaut bien!"
bisous

Günther 02/16/2015 15:03

Ganz super die Fotos von der Osterinsel; und wo ist das Ei versteckt?

Sebastien Vogt 02/16/2015 20:58

Das Ei habe ich tatsächlich versteckt.. Kommt noch..

Nils 02/16/2015 14:48

Noch alles Gute nachträglich!!

Sebastien Vogt 02/16/2015 20:58

Danke Nils!